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Wir stellen an diesem Punkt klassisches Material zum Strahlenschutz in deutscher Übersetzung zur Verfügung, zunächst in einer zusammengefassten Datei Morgan, K.Z.: Ionisierende Strahlen im Bereich niedriger Dosis und die Erzeugung von Krebs und Rotblat, J.: Das Gesundheitsrisiko für beruflich strahlenexponierte Personen. Zum Download:

 

Ionis. Strahlg.; berufl. Exp.
Von K.Z. Morgan; J. Rotblat, dt. Übersetzung 1979

 

Der nicht gehaltene Vortrag des amerikanischen Genetikers und Nobelpreisträgers Hermann Joseph Muller auf der Genfer Atomkonferenz 1955 – frühe Warnungen vor den Wirkungen ionisierender Strahlung auf die Nachkommen, zum Download:

 

Erbmasse/Strahleneinwirkung
Von H.J. Muller 1955
Muller1955.pdf [ 383.4 KB ]

 

Expertenbrief an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zu Fukushima vom 13. September 2013

 

Experten aus aller Welt appellieren an den UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, umgehend Aktivitäten zu ergreifen, um die nukleare Katastrophe in Japan zu stoppen. Eine weitreichende internationale Kooperation ist dringend erforderlich, die Bürger müssen beteiligt werden und die UN Menschenrechte nicht nur deklamiert werden, sondern zur Anwendung kommen.

 

Es trifft leider nicht zu, dass die Situation Im KKW Fukushima „im Griff“ ist. Die Probleme nehmen im Gegenteil von Tag zu Tag zu. Es gibt keine Idee, was man mit den hochbelasteten Flüssigkeiten auf dem Gelände des KKW machen soll, die in Eile zusammengeschraubten Behälter werden undicht. Es ist katastrophal, dass es normal wird, den Pazifik als nukleare Müllkippe zu missbrauchen. Noch schlimmer ist die Gefahr, die von den ungesicherten Abklingbecken ausgeht. Das war sofort nach dem 11. März 2011 allen Fachleuten klar. Die bisher unternommenen Anstrengungen von TEPCO sind unzureichend, der Verfall der Ruinen erfolgt schneller als gedacht und es ist mehr als fraglich, ob sich die alten Brennelemente unzerstört auf die geplante Weise bergen lassen. Ein Misserfolg der Katastrophenmaßnahmen auf dem KKW-Gelände würde die Nordhalbkugel massiv treffen – das gilt auch für uns in Deutschland.

 

Alexey Yablokov hat völlig Recht, ein neues Denken einzufordern – das ist lange überfällig sowohl im Umgang mit dem Strahlenschutz als auch im Bereich der technischen Sicherheit der Kernkraftwerke. In diesen Bereichen darf sich niemand hinter Betriebsgeheimnissen, nationalen Interessen oder den Unwahrheiten verstecken, wie wir sie alle zur Genüge kennen. Jeder von uns weiß, wie weit wir noch von der Forderung von Alexey Yablokov entfernt sind. Wir brauchen Unterstützung. So ist der folgende Brief an den UN-Generalsekretär entstanden:

 

Expertenbrief zu Fukushima
An UN-Generalsekretär Ban Ki-moon

 

Im folgenden geben wir einen Aufruf des japanischen Journalisten Takashi Hirose wieder, dessen Besorgnisse wir vollinhaltlich teilen. Hirose befasst sich als Autor und Filmemacher schon langjährig mit Problemen der sog. friedlichen Verwendung von Atomenergie:

 

Aufruf zum Thema Fukushima
Von Takashi Hirose 2013


Die tageszeitung (taz) stellt der Netzöffentlichkeit mit dem Datum 28.10.2013 ein Interview mit unserer Vizepräsidentin Inge Schmitz-Feuerhake zur Verfügung.


Eine Gratulation zum 75. Geburtstag unseres Mitglieds Prof. Dr. med. Horst Kuni:

 

Prof. Dr. med. Horst Kuni 75
Von I. Schmitz-Feuerhake 2013
Kuni_75.pdf [ 208.1 KB ]

 

Ein Artikel aus der tageszeitung (taz) vom 28.11.2011 von der Autorin Gabriele Goettle schildert einen Besuch bei unserem Präsidenten Dr. Sebastian Pflugbeil und steht hier zum Download bereit:

 

Besuch bei Sebastian Pflugbeil
Von G. Goettle (taz) 2011