Aktuelles


Todesanzeige


Im Mai 2017 verstarb unser Vorstandsmitglied Prof. Dr. med. Jürg Ulrich aus Basel. Er war uns als Mediziner (Pathologe) ein wertvoller Berater in biologisch-medizinischen Fragen des Strahlenschutzes. Er half uns, unsere Anliegen auch in der Schweiz zu verbreiten. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.



Im Januar 2017 starb der Biologe Alexey Yablokow. der wichtige Beiträge zur Erforschung der Folgen der Katastrophe von Tschernobyl geleistet hat. Sehen Sie hier einen Nachruf von Annette Hack aus dem Strahlentelex sowie eine Präsentation zum Leben von Alexey Yablokow (mit russischen Untertiteln, Sie können die Vollbild-Ansicht ganz rechts auf der Bedienleiste des Videoplayers aktivieren):

Nachruf Alexey Yablokow
Von Annette Hack 2017

Zum Leben von Alexey Yablokow


Im November 2016 ist der Epidemiologe Steve Wing gestorben. Er war einer der Ersten, die berufsbedingte Krebserkrankungen bei Beschäftigten der Nuklearindustrie feststellten. Entgegen den Vertuschungen von offizieller Seite wies er zahlreiche Todesfälle und Krebserkrankungen in der Bevölkerung nach, die durch den Reaktorunfall von Three Mile Island im Jahr 1979 kontaminiert worden war. Anbei ein Nachruf von Wolfgang Hoffmann.

Nachruf Steve Wing
Von Wolfgang Hoffmann 2016


Deutschland soll ein neues Strahlenschutzgesetz erhalten. Anlass ist eine EURATOM-Richtlinie von 2013, die bis Februar 2018 in nationales Recht umgesetzt werden muss und auf Vorgaben der ICRP von 2007 basiert. GSS-Mitglieder haben an einer Stellungnahme mitgewirkt (s. Download), in der Forderungen zu einem verbesserten Strahlenschutz aufgestellt werden. GSS und IPPNW haben sich diesen Forderungen angeschlossen sowie eine große Anzahl von Antiatominitiativen.

 

Forderungen Strahlenschutzges.
Vom BUND 2017

 

 

Sehen Sie unter der folgenden Adresse "Hinkley Point: Wie sich die Atomlobby zu Tode siegt", einen Atom-Krimi von Eva Stegen:

https://www.youtube.com/watch?v=Gtg_EuMDAkc


Der Artikel "Die Minimierung der Strahlenbelastung des Flugpersonals durch Rechenkunst. Die EURATOM-Richtlinie 59 von 2013 macht's möglich" von Inge Schmitz-Feuerhake, Strahlentelex September 2016, ist verfügbar über: 

www.strahlentelex.de/Stx_16_712-713_S01-06.pdf


"Schilddrüsenkarzinome bei Kindern und Jugendlichen in der Präfektur Fukushima": Strahlentelex kommentiert eine wissenschaftliche Untersuchung von Tsuda und Mitarbeitern, die bereits vier Jahre nach der Reaktorkatastrophe einen starken Anstieg der Schilddrüsenkarzinome festgestellt hat, bis zu 50fach in der höchstbelasteten Region, siehe: 

www.strahlentelex.de/Stx_15_692-693_S07-08.pdf 

 

Schäden durch Röntgenstrahlung, Radioaktivität und Hochfrequenzstrahlung - der neue Bericht des Otto-Hug-Strahleninstituts "Unterschätzte Gesundheitsgefahren durch Radioaktivität am Beispiel der Radarsoldaten" liegt seit kurzem vor. Er kann in Buchform bezogen werden beim Bund zur Unterstützung Radargeschädigter e.V. und der Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. (Geschäftsstelle): Berichte des Otto-Hug-Strahleninstituts, ISSN 0941-0791, Bericht Nr. 25, 2015, 208 S., 9,80 EUR. Der Bericht steht hier zum Download bereit:

 

Unterschätzte Gesundheitsgef.
Von W. Mämpel u.a. 2015
OH25_gesamt.pdf [ 4.7 MB ]